Banksparpläne als sichere Form der Geldanlage


Ein Sparplan ist eine Art der Geldanlage, die normalerweise längerfristig – also meist mindestens sechs Jahre aber auch bis zu dreißig Jahre – ausgerichtet ist.

Funktionsweise

Dabei vereinbart der Sparer mit der Bank eine bestimmte monatliche Summe, die vom Girokonto abgebucht und auf das Sparkonto des Sparplans eingezahlt wird. Bei dieser Form des Sparens, die auch oft als Prämiensparen beworben wird, bietet die Bank einen festen oder variablen Zins für die eingezahlten Beträge und häufig gibt es auf die angesparte Summe oder den vereinbarten Zins noch eine Prämie oder einen Zinsaufschlag je nach Laufzeit.

Fester oder variabler Zinssatz

Wie erwähnt, bieten die Banken die Sparpläne mit festem oder variablem Zinssatz an. Bei einem festen Zinssatz kann der Sparer natürlich profitieren, wenn etwa die Euribor-Werte während der Laufzeit fallen. Der Euribor bezeichnet im Prinzip den durchschnittlichen Zinssatz, zu dem sich die Banken untereinander Geld leihen. Nach ihm richtet sich dann die Entwicklung der Sparzinsen. Andererseits kann dann aber unter Umständen der Sparer nicht von einem steigenden Zinssatz profitieren. Bei der Vereinbarung eines variablen Zinssatzes gilt Ähnliches, nur eben umgekehrt: Bei steigendem Zinssatz kann sich auch der Sparer über steigende Zinsen für seinen Banksparplan freuen, bei fallendem Euribor wird er weniger Zinsen erhalten. Eine Entscheidung sollte hier also je nach Wirtschaftslage, aktuellem Zinsniveau oder der Dauer des Sparplans getroffen werden. Für einen Anlagezeitraum von zwanzig Jahren kann niemand ehrlich die Zinsentwicklung vorhersagen.

Sicherheit

Bei Banksparplänen ist also schon bei Vertragsabschluss klar, worauf sich der Anleger einlässt. Es gibt keine bösen Überraschungen, schon zu Beginn kann bei festem Zins die Auszahlungssumme bei Vertragsabschluss berechnet werden. Damit bietet der Banksparplan natürlich eine besonders sichere Form der Geldanlage. Außerdem sind die Sparkonten als Sparanlage über die gesetzliche Einlagensicherung in Deutschland geschützt. Bei einer Insolvenz der Bank erhält der Sparer danach hundert Prozent seines Geldes zurück, bei einer Summe bis zu 50000 Euro. Bei darüber hinausgehenden Anlagesummen greifen aber bei deutschen Finanzinstituten die Einlagensicherungsfonds, die der Bundesverband deutscher Banken, Bausparkassen und der Bundesverband öffentlicher Banken abgeschlossen haben sowie die Garantiefonds der Genossenschafts- und Raiffeisenbanken und der Stützungsfonds der Sparkassen und Landesbanken. Allerdings gelten für ausländische Banken andere Bestimmungen, über die sich der Sparer vorab informieren sollte.

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